Die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorfs (BVV) hat 16. Februar 2012 beschlossen, dass das Bezirksamt die Einrichtung einer Registerstelle prüfen möge. Das Register soll Ereignisse mit rechtsradikal, rassistisch, neonazistisch, rechtspopulistisch, antisemitisch, homo- oder transphob motiviertem Hintergrund erfassen. Das Register sollte durch eine Vernetzungsstelle koordiniert werden. Der Antrag war von der SPD, den Grünen und der Linkspartei eingebracht worden. […]
Autorenarchiv: menschauscw
Von der Registerstelle im Westen nichts Neues
Neue Fälle 1990er und 1980er
Wir haben die neonazistischen Tötungen eines Peruaners am 19. September 1992 und von Mete Ekşi am 27. Oktober 1991 aufgenommen sowie den Suizid von Kemal Altun 1983, der sich so vor der drohenden Abschiebung rettete. Bei Günter Schwannecke (getötet am 29. August 1992 von Neonazis) haben wir den Tatort in der Pestalozzistraße (etwa Ecke Fritschestraße […]
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Auswertung 2011
Eine Registerstelle in Charlottenburg-Wilmersdorf wird zurzeit geplant. Die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf hat das Bezirksamt am 16. Februar 2012 aufgefordert zu prüfen, wie eine Koordinierungsstelle finanziert werden kann. Aktuell gibt es noch keine Koordinierungsstelle, allerdings ein zivilgesellschaftliches Netzwerk „Infoportal CW“ (www.infoportal-cw.tk). , das eine Chronologie rassistischer, antisemitischer, homophober und anderer rrechtsradikaler Ereignisse unregelmäßig zusammenstellt. Im Jahr 2011 […]
Verbindung von NSU nach Charlottenburg?
Der Tagesspiegel berichtete darüber, dass die Polizei Verbindungen zwischen der Nazi-Terrorvereinigung NSU und den Anschlägen auf den Jüdischen Friedhof in Charlottenburg untersuche: Die Spuren nach Berlin sind für die Sicherheitsbehörden auch interessant, weil hier zwei lang zurückliegende Anschläge auf den Jüdischen Friedhof im Stadtteil Charlottenburg noch nicht geklärt sind. Im Dezember 1998 wurde die Grabstätte […]